Mit neuen Gartenmöbeln in die warme Jahreszeit starten

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Gartenbesitzer haben das Gefühl, jeden Tag einen kleinen Urlaub in der Oase im Grünen zu erleben. Voraussetzung dafür ist, dass die Gartenmöbel bequem sind und man sich darin nach Herzenslust entspannen kann. Doch wie in vielen anderen Bereichen auch sind bei Gartenmöbeln die Geschmäcker verschieden. Während für die einen nur das Naturmaterial Holz in Frage kommt, möchten andere wiederum wenig Zeit in die Pflege investieren und setzen lieber auf robusten Kunststoff. Bevor man sich vorschnell für eine neue Garnitur entscheidet, sollte man die Unterschiede der Materialien kennen und Angebote für Gartenmöbel vergleichen.

Das Naturmaterial Holz

Für einige Gartenbesitzer ist das naturnahe Erlebnis besonders wichtig. Das ist mit ein Grund, warum sich Gartenmöbel aus Holz großer Beliebtheit erfreuen. Sie fügen sich natürlich in die Grünoase ein und passen zu jedem Stil. Darüber hinaus sind sie langlebig und zählen nicht zuletzt aus diesem Grund zu den Klassikern. Besonders häufig werden folgende Hölzer für die Herstellung eingesetzt:

  • Teak: dabei handelt es sich um ein mittel- bis goldfarbenes Holz aus den Tropen. Es zählt zu den wenigen Sorten, die auch ohne Behandlung der Witterung in unseren Breitenstandhält. Auf natürliche Weise ist es resistent gegen Pilze, Säuren und Insekten. Dadurch muss man wenig Zeit in die Pflege investieren. Allerdings hat das Tropenholz auch seinen Preis.
  • Robinienholz in heller Färbung ist ebenfalls witterungsbeständig. Allerdings ist bei diesem Material auf die Verwendung von Edelstahlschrauben zu achten. Die in diesem Holz enthaltene Säure greift nämlich andere Materialien an, was zu unschönen Verfärbungen führt
  • Holz aus Eukalyptusbäumen stammt in der Regel aus Australien. Es zählt zu den weiteren Vertretern, die als besonders pflegeleicht gelten
  • Wer sich für heimische Hölzer wie Kiefer, Lärche oder Fichte entscheidet, muss das Holz regelmäßig imprägnieren.

Generell ist anzumerken, dass es sich bei Holz um ein Naturmaterial handelt, das arbeitet. Daher hält es manchmal Regen, Eis und Schnee nicht so gut Stand wie andere Materialien. Manchmal entstehen auch Risse und wer das Holz nicht nachstreicht, muss sich mit Verfärbungen abfinden. Meistens bleichen Holzmöbel nämlich in der Sonne aus.

Moderne Gartenmöbel aus Metall

Wer sich für den klassisch-eleganten Stil begeistert, kann mit Gartenmöbeln aus Metall eigentlich nichts falsch machen. Dabei handelt es sich um ein besonders widerstandsfähiges Material, dem Witterungseinflüsse kaum etwas ausmachen. Besonders robust sind Möbel aus Aluminium, die noch dazu nicht so schwer sind wie Möbel aus anderen Metallen. In der Regel sind Möbel für den Outdoorbereich aus Aluminium mit einem speziellen Pulver beschichtet, das dafür sorgt das die Modelle über Jahre hinweg unverändert gut aussehen. Selbst hoher UV-Einstrahlung halten Gartenmöbel aus Edelstahl stand. Aus diesem Material werden meistens Stuhl- und Tischbeine gefertigt. Besonders nostalgisch wirken Gartenmöbel aus Eisen. Allerdings ist dabei auf eine spezielle Beschichtung zu achten. Fehlt diese, setzen die Möbel schon bald Rost an.

Praktische Modelle aus Kunststoff

Immer öfter entscheiden sich Gartenbesitzer für Möbel aus Kunststoff. Kein Wunder, denn die Vielfalt an Modellen ist unübertroffen. Für kleine Terrassen sind diese Möbel ideal, weil sie sich meistens stapeln lassen. So kann man Sessel, die gerade nicht benötigt werden, um Gartenschuppen platzsparend aufbewahren. Auch Regen macht Kunststoffmöbeln nichts aus. Darüber hinaus sind sie sowohl frost- als auch hitzebeständig und können bei hochwertiger Verarbeitung auch im Winter im Freien gelagert werden. Ein Problem kann das geringe Gewicht bei starkem Sturm darstellen, da Plastikmöbel leicht umkippen. Obwohl sie pflegeleicht sind, sollte man dennoch nicht auf die Reinigung verzichten. Reste von Sonnencreme oder andere Verschmutzungen wischt man einfach mit einem weichen Tuch ab. Auf keinen Fall sind ätzende oder aggressive Putzmittel zu verwenden, die das Material angreifen.

Sparen beim Gartenmöbelkauf

Heute gibt es so viele Bezugsquellen für Gartenmöbel wie nie zuvor. Wer beim Kauf sparen möchte, informiert sich in den aktuellen Flugblättern über Aktionen. Gerade beim Start in den Frühling locken Baumärkte, Einrichtungshäuser und sogar Diskonter mit besonders günstigen Aktionen. Auch im Herbst kann man wahre Schnäppchen erzielen. Dann werden nämlich übrig gebliebene Gartenmöbel zu besonders günstigen Preisen abverkauft um wieder Platz im Lager zu machen. Mit dem Onlinehandel gibt es heute eine weitere Möglichkeit, günstig für den Garten einzukaufen. Dabei muss man keine Anfahrtswege zum Shoppingzentrum in Kauf nehmen. Ganz im Gegenteil, man setzt sich einfach zu Hause vor den Computer und schon geht die Suche los. Viele Baumärkte und Gartencentren betreiben heute schon Onlineshops, dazu kommen Spezialhändler, die ihre Waren ausschließlich über das Internet vertreiben. Bei ihnen kaufen Kunden oft besonders günstig. Immerhin müssen sie keine Filialen erhalten und beschäftigen weniger Mitarbeiter. Diese Ersparnis wird direkt an den Kunden weitergegeben. Beachten sollte man beim Onlineshopping allerdings, dass nicht nur Kosten für die Artikel an sich anfallen. Darüber hinaus muss man auch für die Lieferung nach Hause bezahlen. Bei manchen Händlern entfällt die Gebühr wenn man über einem festgelegten Mindestwert einkauft. Es lohnt sich also, Preise und Konditionen zu vergleichen.

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